Mittwoch, 1. Juli 2020

Stoffwindeln oder Wegwerfwindeln: Was ist das Richtige für mein Kind?



Bevor ein Baby zur Welt kommt, müssen die zukünftigen Eltern zahlreiche Entscheidungen treffen. Dabei geht es nicht nur um den Namen oder relevante Erziehungsfragen. Auch in vermeintlich unwichtigen Aspekten muss sich das Paar einig sein. Dazu gehört auch, ob das Kind Wegwerf- oder Stoffwindeln tragen soll.


Was eine Windel leisten muss


Die Windel ist grundsätzlich dafür da, den Urin und den Stuhl Ihres Kindes aufzunehmen. Zudem soll sie dafür sorgen, dass die Ausscheidungen nicht nach aussen dringen. Die Hersteller von Wegwerfwindeln setzen zu diesem Zweck Superabsorber ein. Das sind Kunststoffe mit einer hohen Saugkraft. Sie schliessen die Flüssigkeiten ein, die Ihr Kind ausscheidet.


Bei Stoffwindeln übernimmt eine Saugeinlage diese Aufgabe. Sie kann aus unterschiedlichen Materialien bestehen, meist handelt es sich um Leinen oder andere Pflanzenfasern. Alternativ gibt es auch Einlagen aus Zellstoff, die nach einmaliger Nutzung weggeworfen werden können.


Nicht unwichtig ist auch, dass die Windel gut sitzt und das Baby nicht in seinen Bewegungen einschränkt. Wegwerfwindeln sind mit Klebeflächen ausgestattet, mit denen sie sich an die Grösse des Babys anpassen lassen. Es hält sich die Vermutung, dass das Anlegen von Stoffwindeln viel komplizierter ist. Bei modernen Produkten ist dies jedoch nicht der Fall.


Stoffwindeln, die Sie im Online-Shop Kidzmania erwerben können, sind mit Druckknöpfen ausgestattet. Dadurch wird das Wickeln zum Kinderspiel. Die Zeiten, in denen die Stoffwindel umständlich gefaltet werden musste, sind somit vorbei. Auch das Ausziehen der vollen Windel gestaltet sich mit den Knöpfen sehr einfach.


Ein Vergleich zwischen Wegwerf- und Stoffwindeln


Beide Arten von Windeln haben ihre Vor- und Nachteile. Daran können Sie letztlich auch festmachen, welche Produkte Sie bevorzugen.


Der Tragekomfort




Für Ihr Baby ist vor allem ein Aspekt besonders wichtig: Wie bequem ist die Windel? Diesbezüglich besteht zwischen Wegwerf- und Stoffwindeln kein allzu grosser Unterschied. Was jedoch eine entscheidende Rolle spielt, ist die Hautfreundlichkeit. Und in diesem Bereich spielen Stoffwindeln einen bedeutenden Vorteil aus.


Da sie aus Stoff gefertigt sind, gehen sie sanft mit der empfindlichen Haut des Babys um. Wegwerfwindeln bestehen hingegen überwiegend aus Kunststoff, der für allergische Reaktionen sorgen kann. Dazu kommt, dass die Windeln mit Chemikalien versetzt werden, damit sie Flüssigkeiten absorbieren. Diese Chemikalien bergen ebenfalls die Gefahr, die Haut Ihres Kindes anzugreifen.


Die Nutzung im Alltag


Der wichtigste Vorteil, den Einwegwindeln mit sich bringen, ist die simple Handhabung für die Eltern. Sie nehmen ein Exemplar aus der Packung und legen es ihrem Kind an. Das funktioniert an jedem beliebigen Ort, an dem es einen Wickeltisch oder eine ähnliche Einrichtung gibt. Die benutzte Windel landet im Müll.


Bei Stoffwindeln ist der Vorgang des Wickelns nicht ganz so leicht. Vor allem unterwegs kann es durchaus kompliziert werden. In diesem Fall müssen Sie die verschmutzte Windel nach Hause transportieren. Das lässt sich aber gut mit einem sogenannten Wetbag erledigen. Solche Beutel sind mit einer wasserfesten Innenschicht ausgestattet. Ein Auslaufen in die Tasche ist somit ausgeschlossen.


Bevor Sie die volle Stoffwindel in die Wetbag packen, sollten Sie jedoch den eventuell vorhandenen Kot entfernen. Das tun Sie am besten mit einem Stück Toilettenpapier, das Sie anschliessend in der Toilette entsorgen. Problematisch wird es, wenn gerade keine Toilette in der Nähe ist. Dann sollten Sie die Windel gut um den Kot wickeln und sie in der Wetbag platzieren.


Zu Hause wandern die gebrauchten Stoffwindeln am besten in einen Eimer mit Deckel. Je nachdem, wie oft Sie die Windeln waschen wollen, sammeln Sie dort über mehrere Tage eine bestimmte Menge an. Am Waschtag werfen Sie die Windeln in die Waschmaschine. Richtig sauber werden sie, wenn Sie sie bei 95 Grad waschen.


In manchen Städten in Deutschland haben sich sogenannte Windeldienste etabliert. Diese holen schmutzige Stoffwindeln ab, reinigen sie und bringen sie nach einigen Tagen wieder zum Kunden. In der Schweiz hat sich dieses Modell bislang nicht durchgesetzt. Hierzulande ist der Schüwi Windelservice in Engelburg im Kanton St. Gallen das einzige Unternehmen dieser Art.


Der Umweltaspekt


Rund eine Tonne wiegen die Wegwerfwindeln, die ein Kleinkind verbraucht, bevor es regelmässig aufs Töpfchen geht. In manchen Regionen in Deutschland liegt ihr Anteil am gesamten Müllaufkommen bei etwa zehn Prozent. In der Schweiz wird es nicht anders sein. Die Zahlen machen bereits ein grosses Problem deutlich: Wegwerfwindeln verschmutzen die Umwelt.


Dazu kommt, dass sie zum Grossteil aus Kunststoff bestehen, dessen Zersetzung 450 Jahre dauert. Deshalb werden die Windeln meist verbrannt, was Schadstoffe verursacht. Auch die Herstellung der Wegwerfwindeln ist umweltschädigend, weil für den Kunststoff Erdöl gefördert wird und für den Zellstoff Bäume gefällt werden. Demgegenüber sind Stoffwindeln ein regelrechter Segen für die Umwelt.


Sie bestehen aus natürlichen Materialien und halten mehrere Jahre. Und wenn sie einmal entsorgt werden müssen, dann zersetzen sie sich binnen kurzer Zeit. Es sollte jedoch nicht verschwiegen werden, dass die Reinigung der Stoffwindeln mit der Waschmaschine Strom und Wasser verbraucht und so auf gewisse Weise die Umwelt ebenfalls belastet.


Die Kosten


Wenn Sie sich für die Nutzung von Stoffwindeln entscheiden, dann benötigen Sie zwischen 20 und 30 Stück. Bei einem Preis von 15 bis 23 Franken ergibt sich eine stattliche Summe. Allerdings sollten Sie einen Vergleich zu den Kosten ziehen, den Wegwerfwindeln verursachen.


Man kann davon ausgehen, dass Sie Ihr Baby in den ersten drei Lebensmonaten etwa acht Mal pro Tag wickeln müssen. Zwischen dem vierten und dem sechsten Lebensmonat sind es rund sechs Mal. Bis zum erfolgreichen Töpfchentraining braucht Ihr Nachwuchs etwa vier Mal am Tag eine frische Windel.


Über den Daumen gepeilt sind also in den ersten zweieinhalb Lebensjahren Ihres Kindes etwa 4500 Wegwerfwindeln nötig. Der Stückpreis liegt je nach Hersteller und Anbieter zwischen 20 und 30 Rappen. Somit ergibt sich ein Betrag zwischen 900 und 1350 Franken. Dieser liegt deutlich über dem einmaligen Anschaffungspreis für die Stoffwindeln.


Noch höher ist das Ersparnispotenzial, wenn Sie die Stoffwindeln auch für weitere Kinder nutzen. Dann fallen keine Kosten für die Ausstattung an, während für die Wegwerfwindeln weiterhin gezahlt werden muss. Auch hier gilt es, zu erwähnen, dass das Waschen der Stoffwindeln Strom und Wasser verbraucht und damit laufende Kosten verursacht.


Stoffwindeln mit vielen Farben und Motiven




Im Sortiment von Kidzmania finden Sie eine abwechslungsreiche Auswahl an Stoffwindeln. Sie können sich entweder für einfarbige Modelle entscheiden oder Ausführungen den Vorzug geben, die mit Motiven bedruckt sind. Ihr Kind wird sich bestimmt über eine Windel freuen, auf der Tiere oder Früchte zu sehen sind. Kidzmania bietet Stoffwindeln der Hersteller Hippybottomus und Popolini an.


Die Produkte glänzen mit einer ausgezeichneten Verarbeitung und einer hohen Haltbarkeit. Ausserdem lassen sie sich dank praktischer Druckknöpfe ganz leicht anlegen und ausziehen. Sie eignen sich für nahezu jedes Kleinkind, da die Hersteller eine Gewichtsangabe von drei bis 17 kg (Hippybottomus) bzw. drei bis 15 kg (Popolini) machen.


Ihr Shop für nachhaltige Kinderprodukte


Der Schweizer Online-Shop Kidzmania hat sich auf nachhaltige Baby- und Kinderprodukte spezialisiert. Im Sortiment finden Sie unter anderem Kleidungsstücke, Schuhe und Tragetücher, aber auch Spielzeuge, Kindersitze und Pflegeprodukte. Schauen Sie sich gerne im Shop um und lassen Sie sich von der vielfältigen Auswahl inspirieren.

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