Sonntag, 26. Mai 2019

MiniMeis - Erfahrungsbericht von Wanderindli

Das Wanderindli darf für Kidzmania die MiniMeis testen und hat für uns einen Erfahrungsbericht geschrieben


Die MiniMeis ist eine Tragehilfe, bei der man das Kind auf den Schultern trägt. Da dies gerade die Väter häufig machen, wundert es nicht, dass die Tragehilfe von Vätern entwickelt wurde. Kinder von 6 Monaten bis 5 jährig können in dieser Trage bequem und ergonomisch auf den Schultern getragen werden. Für die kleineren Kinder hat es noch zusätzliche Gurte dabei, die wir beim Wanderindli nicht mehr benötigten (6-10 Monate).

Braucht man bzw. Mann das?

Wer sein Kind, gerade ein Grösseres wie das Wanderindli es ist, länger auf den Schultern hat, weiss, dass dies ziemlich in den Nacken gehen kann und auch die Arme vom Halten der Beine schlapp werden. Beim MiniMeis hat man dadurch, dass das Kind festgeschnallt wird, die Hände trotzdem frei. Dies ist vor allem dann praktisch, wenn noch weitere Kinder oder eine Einkaufstasche vorhanden sind, die man halten oder transportieren sollte. Auch lehnt sich das Kind weniger in den Nacken, da es eine Rückenlehne hat.

Die MiniMeis im Einsatz

Schon bei der Ankunft schnallte das Wanderindli, dass dies eine Trage für ihn ist. Ohne grosse Erklärung wussten wir Erwachsenen gleich, wie wir diese Trage anziehen können. Zur Sicherheit blätterten wir noch kurz durch die einfach beschriebene Bedienungsanleitung. Der Papa zog sich die Trage an und durch ein paar keine Handgriffe war der MiniMeis auf seinen Schultern schon einsatzbereit. Die Trage ist mit Clips vorne bei der Brust und unter den Armen fixiert und alle Träger und Gurte sind verstellbar. Dies macht, dass die Trage auf den jeweiligen Tragenden gut eingestellt werden kann. Das Einstellen brauchte ein paar Variationen. Wie bei jeder Trage muss man zuerst testen, was einem den bequem ist. Das Kind kann danach ganz einfach auf die Trage gesetzt werden. Zur Sicherung der Kinder hat es einen Bauchgurt, womit die Kinder schon mal in der Trage fixiert sind. Weiter werden die Beine mit einem Klett ebenfalls fixiert. Dies erinnerte mich optisch etwas an einen Velokindersitz, wo die Kinder ebenfalls so sicher angeschnallt sind und nicht rausfallen können. Das Kind hat in der Trage den vollen Rundum-Blick. Auch kann es sich bequem an das Rückenteil lehnen und rutscht somit nicht unnötig auf den Schultern umher. Dem Wanderindli war das sehr sympathisch, da er noch oft das Gefühl hatte, dass sein Po bei Papa den Rücken abrutscht. Durch den MiniMeis fühlte er sich nun sicher auf den Schultern.

 

Nach dem ersten Testen und Einrichten zuhause, folgte der Ausflugstest. Dadurch, dass der MiniMeis praktisch zusammenfaltbar ist, konnten wir sie gut am Rucksack festmachen. Je nach Grösse des Rucksacks hat die Trage sicherlich auch im Inneren Platz. Als das Wanderindli nicht mehr laufen mochte, war die Trage schnell auf den Schultern und schon konnte der erste Outdoor Test starten.

Der Papa konnte trotz dem MiniMeis sogar noch den Rucksack tragen. Hier denke ich, dass es doch etwas auf die Träger des Rucksackes ankommt und man sollte die MiniMeis gut eingestellt haben.

Wenn das Kind im MiniMeis sitzt, sollte man als Tragenden immer an die Gesamthöhe denken ;). Meist ist dies auf Wanderungen ja kein Problem. Uns fiel dies allerdings bei unserem Ausflug kurz auf.

Unser Fazit

Die MiniMeis ist die ideale Trage für grössere Kinder, die gerne auf den Schultern ihrer Väter die Welt entdecken. Auch für kleine Lauflinge find ich diese sehr praktisch, da diese ja gerne hoch und runter wollen. Vor allem Väter, die weder in einem Tuch oder Tragehilfe ihre Kinder tragen, können mit der MiniMeis die optimale Lösung finden.

Ihr Kommentar